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Rückblick auf unser Meet-up bei Fotografin Eva Czaya

Am 12. März durften wir einen ganz besonderen Abend erleben: In entspannter Atmosphäre, begleitet von leckeren Getränken und Snacks, öffnete Fotografin Eva Czaya für uns die Türen ihres Studios – und zugleich ein faszinierendes Kapitel ihrer künstlerischen Arbeit.

Eva nahm uns mit auf die „Nils Holgersson“, jenes Transport- und Passagierschiff, auf dem sie vor rund 10 Jahren über einen Zeitraum von zwei Wochen ihr Abschlussprojekt „SchiffRaum“ entwickelte. Obwohl die Arbeit bereits einige Zeit zurückliegt, erzählte Eva so lebendig und detailreich, als wäre alles erst gestern geschehen.

Zwei Wochen mögen lang erscheinen – doch angesichts des Umfangs ihres Projekts wurde schnell klar, wie intensiv diese Zeit war:
Portraits, Tonaufnahmen, Videos, Fotografien, gesammelte Gegenstände, unterschiedliche Räumlichkeiten, ein durchdachtes Gesamtkonzept für Arbeit und Ausstellung, dazu Auswahl, Schnitt und Nachbearbeitung – und das zu verschiedensten Tages- und Nachtzeiten. In diesem Kontext erschien selbst dieser Zeitraum erstaunlich kurz.

Die Dimensionen des Schiffs beeindruckten zusätzlich:
9 Decks, 190 Meter Länge, 220 Kabinen und Platz für rund 700 Passagiere. Fotografiert wurden jedoch keine Reisenden – sondern ausschließlich die Besatzung. Menschen, die den Alltag an Bord prägen und meist im Hintergrund bleiben.

Während die Fotografien in einer Endlosschleife präsentiert wurden, berichtete Eva frei über ihre Herausforderungen, ihre Herangehensweise und ihre persönlichen Erlebnisse an Bord. Geduldig und offen beantwortete sie unsere Fragen. Je öfter man die Bilder betrachtete, desto mehr Details traten hervor – und desto stärker entstand das Gefühl, die Situationen und Stimmungen der abgebildeten Personen wirklich zu erfassen.

Im Anschluss blieb ausreichend Zeit für individuelle Gespräche, Austausch und Vernetzung – ein rundum gelungener Abend, der noch lange nachwirkt.

Ein herzliches Dankeschön an Eva Czaya, dass sie diese eindrucksvolle Erfahrung mit uns geteilt und uns in ihr Fotostudio eingeladen hat.
Ebenso danken wir Ulrike Haug, Patin des Events, sowie Maria Schwanitz‑Fröhlich für die wertvolle Anregung, Kunst, Kultur und Wirtschaft miteinander zu verbinden.

Wir freuen uns schon auf viele weitere inspirierende Begegnungen!